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BR-Rundfunkrat und BLM-Medienrat: Kooperation beim Betrieb der DAB+-Netze in Bayern beispielhaft

Zu ihrem 12. Meinungsaustausch haben sich am 20. Januar der Erweiterte Ältestenrat des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks (BR) und der Beschließende Ausschuss des Medienrats der Bayerischen Landes­zentrale für neue Medien (BLM) getroffen. Schwerpunktthemen waren die Kooperation zwischen BR und BLM beim Betrieb der DAB+-Netzein Bayern und die Pläne des Mediennetzwerks Bayern.

Nebenden Vorsitzenden des Rundfunkrats und des Medienrates, Dr. Lorenz Wolf und Dr.Erich Jooß, waren auch der stellvertretende BR-Intendant Prof. Dr. Albrecht Hesse und BLM-Präsident Siegfried Schneider beim Treffen dabei.

Die beiden Gremien werteten das vereinbarte Infrastruktur-Sharing beim Betrieb der DAB+-Netze als beispielhaft. Der BR übergibt Kapazitäten, die er selbst nicht nutzt, an die BLM und erhält dafür eine Kompensation. Die hierdurch nutzbaren Kapazitäten  stellen die Verbreitung lokaler und landesweiter Digitalradio-Angebote im DAB+-Standard in bester Qualität sicher­. Für die Hörer bedeutet diese Lösung zudem mehr Programmauswahl. In den DAB-Netzen des BR sollen je nach Region zwischen zwei und zehn private Hörfunk-Programme neben den Hörfunkwellen des BR ausgestrahlt werden. Die neue Kooperation soll den Umstieg auf DAB+ als Verbreitungsstandard beschleunigen und den publizistischen Wettbewerb – und damit die Qualität der Angebote – in Bayern stärken. Der Bayerische Landtag hat entschieden, die privaten Anbieter bei der Migration von UKW zu DAB+ zusätzlich befristet finanziell zu unterstützen.

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