Deutschlandradio Kultur sendet live aus Athen

Das Haus des Staatlichen Griechischen Rundfunks ERT wird am 23. September zum Studio von Deutschlandradio Kultur. Drei Tage nach der mit Spannung erwarteten Parlamentswahl sendet das Kulturprogramm des nationalen Hörfunks fünf Stunden live aus der griechischen Hauptstadt. Mit Reportagen, Interviews, Berichten und Gesprächen werden von 5 bis 10 Uhr die Nachrichten und Entwicklungen hinter den Schlagzeilen näher beleuchtet.

Wie tickt Griechenland? Deutschlandradio Kultur holt mit seinem Morgenprogramm griechische Stimmen, Perspektiven und Diskussionen in den sozialen Medien des Landes ins Radio. Die Morgensendung „Studio 9“ (5.00 – 9.00 Uhr) wird gemeinsam von Liane von Billerbeck und dem griechischen Musiker und Übersetzer Iannis Kalifatidis moderiert. Im Gespräch mit griechischen Kulturschaffenden und Politikern, jungen Unternehmern und Aktivisten fragen sie nach den Konsequenzen der Wahl, der Situation der Flüchtlinge oder dem Zusammenhang von Geschichtsunterricht in den Schulen und dem erstarkten Extremismus im Land.

Darüber hinaus nimmt der Schauspieler, Theaterregisseur und Aktivist Vassilis Koukalani die Hörer von „Studio 9“ einmal stündlich mit auf eine morgendliche Stadttour durch sein Athen. In der Morgensendung gibt es Kulturtipps aus Griechenland und eine „Straßenkritik“ von Athenern, die europäische Bücher empfehlen. In der Frühkritik steht die Biennale junger griechischer Architekten im Blickpunkt.

Zum Abschluss der Live-Übertragung fragt Britta Bürger in der Sendung „Im Gespräch“ ab 9.07 Uhr die Lyrikerin Maria Topali, Opernsängerin Lenia Safiropoulou sowie den Regisseur und Kulturmanager Alexis Alatsis, was ihnen Europa heute bedeutet.

Ab 10 Uhr sendet Deutschlandradio Kultur wieder aus dem Berliner Funkhaus. Von dort meldet sich die „Lesart“ (10.07 Uhr) mit dem Schriftsteller Aris Fioretos im Studio, die „Tonart“ (11.07 Uhr) befasst sich mit der Situation griechischer Orchester unter den aktuellen Sparzwängen. Um 18.30 Uhr berichtet die „Weltzeit“ unter anderem über die griechische Jugend zwischen Aufbruch und Trübsal sowie über Griechen in London. Die Abendsendung „Fazit“ (23.05 Uhr) blickt mit dem Schauspieler und Regisseur Akyllas Karazissis auf die Entwicklung der griechischen Theater. Die Athener Bloggerin Stephanie Cisowski unterstützt die Online-Begleitung dieses griechischen Tages auf www.deutschlandradiokultur.de

Bereits im Mai sendete Deutschlandradio Kultur für mehrere Stunden ein Live-Programm aus dem Ausland. Zum 50. Jahrestag der Aufnahme deutsch-israelischer Beziehungen berichtete das Kulturprogramm aus Tel Aviv. Im August folgte eine Radio-Brückensendung von DRadio Wissen und israelischem Hörfunk live aus Tel Aviv und Berlin.

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